Unser Energieverbrauch

Nach dem Motto „energieeffizient und klimaschonend handeln“ haben wir unseren Energieverbrauch drastisch gesenkt und betreiben unsere Gebäude mit klimaneutraler Energie. Darüber hinaus haben wir auch unsere Zulieferanten auferlegt engagiert und nachhaltig mit Energie umzugehen. Das outgesourcte Rechenzentrum zum Beispiel engagiert sich in der weltweiten Initiative „The Green Grid“, um die Energieeffizienz in Rechenzentren zu steigern.

Das speziell der Betrieb eines Rechenzentrums, mit enormen Energieverbauch gekoppelt ist, möchten wir auf dieses Thema hier genau eingehen und berichten.

Aktiv gegen Kostenexplosion und steigenden Energieverbrauch

Strom stellt den größten Kostenfaktor im Rechenzentrumsbetrieb dar. Deshalb entscheiden sich viele IT-Dienstleister für billigen Strom, der in Atom- oder Kohlekraftwerken erzeugt wird. Doch was nützt es, mit billigem Strom kurzfristig Kosten zu sparen? Langfristig kann nur bestehen, wer weniger Energie verbraucht. In unserem beauftragten Rechenzentrum wird das vor allem in den drei Bereichen Hardware, Gebäudetechnik und Software realisiert.

Leistungsfähige und energieeffiziente Hardware

Bei der Hardware wird auf die neueste energiesparende Technik namhafter Anbieter wie Sun und AMD gesetzt. So beinhaltet die Plattform hocheffiziente Server, die auf Prozessorbasis bis zu 90 Prozent energieeffizienter sind als das Vorgängersystem. Server sind mit den neuesten AMD Prozessoren aus der Highly Efficient Serie ausgestattet.

Punktgenaue Kühlung

Die Server stehen sich in Reihen gegenüber; mit Türen an den Enden und einem Dach bilden sie einen „kalten Gang“. In diesen Gang wird exakt die benötigte Menge an Kühlluft eingeblasen. Die kalte Luft wird von den Servern angesaugt und befördert deren überschüssige Wärme in den „warmen Gang“, wo die Server Rücken an Rücken stehen. Dort steigt die warme Luft auf und wird an der Decke wieder von den Kühlaggregaten angesaugt. Ein ausgeklügeltes Messsystem stellt einen effizienten Betrieb sicher. Diese „Kaltgangeinhausung“ ermöglicht es, gezielt die Server zu kühlen und nicht das gesamte Rechenzentrum. Allein mit dieser Maßnahme wird mehr als 30 Prozent Energie im Vergleich zu einem herkömmlichen Rechenzentrum eingespart.

Software nach Maß

Mit leistungsoptimierter und passgenauer Software wird viel Energie gespart. Das Betriebssystem Solaris 10 zum Beispiel ist genau auf die Anforderungen der Plattform ausgerichtet und arbeitet im Vergleich zum Vorgängersystem rund 30 Prozent effizienter. Es wird Software immer so entwickelt, dass sie besonders effizient ist: Je weniger Rechenschritte gebraucht werden, um zu einem Ergebnis zu kommen, desto weniger Strom wird verbraucht.

Eigenentwicklungen

Es werden hohe Ansprüche an die Komponenten, die eingesetzt werden gestellt – teilweise gibt es keine entsprechende Hardware, sodass diese entwickelt werden muß. Beispielsweise wurde ein Server-Netzteil gebaut, das auch im Teillastbereich einen Wirkungsgrad von 85 Prozent  ausweist.

Weltweit für Energieeffizienz in der IT

Energieeffizienz transparent und vergleichbar machen. Deshalb nimmt unser Rechenzentrumbetreiber an der internationalen Initiative „The Green Grid“ teil. In The Green Grid wird gemeinsam mit  Hardware-Produzenten, Universitäten und internationalen Organisationen daran gearbeitet, verbindliche Maßstäbe für Energieeffizienz im Rechenzentrum zu definieren. Mit der so genannten Power Usage Efficiency ist das bereits gelungen: Diese Messzahl findet sich als Richtwert im European Code of Conduct on Data Centres Energy Efficiency und besagt, wie effizient die Sekundärtechnik wie Klima, unterbrechungsfreie Stromversorgung und weitere Komponenten im Vergleich zur IT-Ausrüstung ist.